Weniger ist mehr

Werbetexte sollten sich auf das Wesentliche beschränken

Im Marketing gilt der Grundsatz „Kurz, kürzer, am wirksamsten“ . Dies gilt auch für gute Werbetexte, denn im Angesicht von „Bleiwüsten“ gibt der Leser in der Regel vorzeitig auf. Bei allzuviel „Blabla“ geht die Werbebotschaft also verloren ebenso wie der potentielle Kunde.

Mensch vs. Suchmaschine

Dies gilt für Drucksachen, aber noch viel mehr für Texte im Netz. Innerhalb weniger Sekunden verschafft sich der Leser einen Überblick auf der Webseite und stuft dessen Relevanz ein. Das heißt: Nur ein kurzer Moment entscheidet über Wohl und Wehe des Erfolges im Netz. Neben einer guten Gestaltung und einer übersichtlichen Struktur der Homepage ist daher der Text und dessen Gliederung von großer Bedeutung. Überdies ermüdet der Leser beim „digitalen Lesen“ wesentlich schneller. Die Krux ist, dass die Suchmaschine Content, also viel Inhalt liebt. Eine Startseite sollte mindestens 300 Wörter, eine Landingpage um die 200 Wörter haben.

Das Besondere herausstellen

Ein guter Text sollte sich auf das Wesentliche konzentrieren und nicht in eine Aufzählung ausarten. Möchte man beispielsweise seine Firma vorstellen, sollte am Anfang die Frage stehen „Was macht sie besonders? Was ist das Alleinstellungsmerkmal?“ An die Antworten dieser Fragen sollte der PR-Artikel „aufgehängt“ werden. Ein guter Werbetext erzählt eine Geschichte, die Bilder erschafft und Emotionen weckt ohne mit Superlativen zu hantieren, und gleichzeitig ein Maximum an Informationen enthält. Verknüpft mit Fotos, die die Werbebotschaft unterstreichen, und Zwischenüberschriften, die den Text auflockern, ist dies besonders effektiv. Dies gilt besonders für das Internet: Gute Zwischenüberschriften machen neugierig auf das Lesen des ganzen Textes und halten die Augen fit.

In diesem Sinne: In der Kürze liegt die Würze!